Kapitel 3 - Kitas ohne Küchenpersonal

Ob das Essen frisch zubereitet oder von einem Caterer gebracht wird - entscheidend ist die Qualität des Essens, das den Kindern letztlich angeboten wird. Daher ist es bei der Auswahl eines Caterers wichtig, neben der Verwendung von Bio-Produkten, auch die Qualität der gelieferten Lebensmittel zu verhandeln. Die Frage, ob in der Kindertagesstätte oder in der Gastronomie gekocht wird, ist oft keine Frage persönlicher Einstellungen, sondern hängt in erster Linie vom Personalschlüssel oder dem vorhandenen Budget der Einrichtung ab. Alle Catering-Systeme - ob vor Ort kochen, gefroren oder warm essen - haben ihre Vor- und Nachteile. Erkundigen Sie sich bei den Anbietern und fragen Sie nach Bio-Lebensmitteln. Bei steigender Nachfrage passen sich die Caterer in der Regel an die Kundenbedürfnisse an.

Warmhaltezeiten, das Fehlen von Zusatzstoffen und von genetisch veränderten Lebensmitteln, die Einbeziehung von Eltern und Kindern in die Zubereitung von Mahlzeiten und die Flexibilität bei der Neuordnung sind nur einige weitere Punkte, die geklärt werden sollten. Betrachten Sie den Caterer als Partner, mit dem Sie das Cateringkonzept Ihrer Einrichtung im Dialog entwickeln.

Möglichkeiten für eine frische Zubereitung trotz Caterer (Frühstück, Snacks, Beilagen)

Jeder, der von einem Caterer mit warmen oder kalten Mahlzeiten versorgt wird, kann mit einfachen Mitteln frische Lebensmittel und Rohkost rund um das warme Essen zubereiten und anbieten.

Dazu eignen sich beispielsweise folgende Beilagen:
frische Kartoffeln, Vollkorngetreide, Vollkornnudeln, Hirse oder Getreide.

Außerdem kann Gemüse in geringem Umfang gedämpft werden. Ein Salat- und Rohkostangebot bringt Frische ins Essen. Salate, Gemüsesticks, Obstspieße oder Obstsalate sind eine gute Möglichkeit, den Kindern Vitamine und Mineralien zu bieten.